Aktuelles

Vorstandssitzung

Vorstandssitzung der Karawane 2000 in Athen am 20.04.2018

Gedenken in Oberursel

Am 9. November gedenken wir der Opfer der Euthanasie aus Oberursel.

 

Im Rahmen der Euthanasie wurden in Deutschland während des Nationalsozialismus mehr als 200.000 Menschen mit Behinderungen ermordet. Auch Menschen mit Behinderungen aus Oberursel waren unter den Opfern. Sie wurden unweit von Oberursel in Hadamar getötet. Der 9. November 1938 steht mit der „Reichspogromnacht“ für den Beginn der Mordaktionen gegenüber der jüdischen Bevölkerung Deutschlands. Die ersten Euthanasie-Opfer waren auch behinderte Kinder jüdischen Glaubens.

 

 Die Veranstaltung am 9. November 2017 beginnt mit einem Vortrag von Herrn Dr. Leikauf von der Gedenkstätte Hadamar um 17.00 Uhr im Café Diana, Bommersheimer Str. 60, in dem die Geschehnisse von 1941 – 1945 dargestellt werden und wir versuchen darüber zu reflektieren, was davon heute noch wirkt.


Da dieser Vortrag eingebettet ist in die Auftaktveranstaltung des großen europäischen Projekts "STELLA" der Karawane 2000 International, wird der Vortrag in englischer Sprache gehalten. Eine deutsche Verschriftlichung ist vorhanden und wird nach Bedarf verteilt.

 

Im Anschluss an den Vortrag gegen 18.45 Uhr wird die Internationale Gruppe gemeinsam mit Mitgliedern der Opferinitiative und Oberurseler Bürgern am Denkmal zur Erinnerung an die Oberurseler Opfer des Nationalsozialismus eine kleine Gedenkzeremonie mit Blumen und Kerzen abhalten.

 

EU-Finanzierung für STELLA

Im Rahmen des EU-Programms Erasmus+ bekam der IB den Zuschlag für eine Kofinanzierung des Netzwerkprojektes „STELLA - Staff's European Lifelong Learning Academy“

 

Die IB-Behindertenhilfe Südwest gemeinsam mit ihren 9 Partnerorganisationen aus Deutschland, Polen, Italien, Griechenland, Großbritannien, Schweden, Frankreich, Litauen, den Niederlanden und der Türkei wollen in der Nachfolge des erfolgreich durchgeführten Projektes „ELLA - A European Lifelong Learning Academy – An Education Offensive For People With Disabilities„ eine Bedarfsanalyse der Lebens- und Arbeitswelten von Menschen mit Behinderung erstellen.

 

Projektlaufzeit: 24 Monate

Start: 1. November 2017

Kick-Off-Meeting: 08. bis 10. November 2017 in Oberursel

Endprodukt: Handbuch zur „Verbesserung der grundlegenden Kompetenzen von Menschen mit Behinderungen“

 

Besuchen Sie STELLA auf der ELLA Seite

 

Vorstandssitzung

 

Der Vorstand der Karawane Deutschland trifft sich am 8. September 2017 in Baunatal.

 

Die ELLA-Learning Webseite wird veröffentlicht

 

Die ELLA-Learning Webseite:

 

ella-learning.eu

 

Willkommen im Vorstand, Arnd Kunau

Arnd Kunau

 

Kontakt:

 

Zierenberger Straße 31

34127 Kassel


Tel. 0561 83268 Kassel

 

arndkunau@aol.de

Ein inklusiver Dank in Wort, Essen und Trank

Tag und Nacht für Vielfalt und Verständigung - zum Trailer


Internationales Koch- und Filmevent vom

26.11. - 28.11.2014

 

Menschen mit und ohne Behinderung arbeiten zusammen um ein kulninarisches Fest als Koch AG vorzubereiten. Inklusives Kochen in der Koch-AG mit Timo Jahn und Erwin Cecchini

Ein Dokumentarfilm mit-von-über die Teilnehmer_innen der Video AG,- das Event und das 15 Jährige Bestehen der Karawane 2000 Bewegung.

15 Jahre mit Leib und Seele „Karawane 2000“

 

Auf dem Programm:

 

Integrative Combo „Klang-Design“ spielt auf zum Tanz.

 

Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden der Karawane, Michael Thiele Grußwort von Maren Müller-Erichsen, Behindertenbeauftragte des Landes Hessen und Uwe Brückmann,  Landesdirektor des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen

 

„Alle dabei?"

Theorie und Praxis von Inklusion für Menschen mit Behinderung in Europa

Konferenz des IB Brandenburg in Bernau vom 09.10. bis 13.10.2013 im Zeichen des Mottos:

 

„Alle dabei?" - Theorie und Praxis von Inklusion für Menschen mit Behinderung in Europa

Anlässlich des 20-jährigen Bestehens des IB Förder- und Integrationszentrums (FIZ) in Neuenhagen haben wir alle europäische Partner eingeladen, mit denen wir in den vergangenen Jahren Projekte durchgeführt haben. Die meisten dieser Partner sind in der "Karawane 2000 - Netzwerk für Vielfalt und Verständigung" zusammen geschlossen. Aber glücklicherweise und sehr passend konnten auch unsere tadschikischen Partner, die in dieser Woche deutsche Arbeitsweisen mit behinderten Kindern kennenlernten an großen Teilen der Konferenz teilnehmen.


Im Fokus dieser Konferenz standen die Rechte von Menschen mit Behinderung auf Einbeziehung in alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens.


Karawane-Mitbegründer Peter Furth schilderte in seiner Eröffnungsrede die Entstehungsgeschichte der Karawane 2000 und hob die Bedeutung der symbolträchtigen Orte Hadamar, Assisi und Bernau in den Kontexten von Behinderung, Nationalsozialismus und Euthanasie für die Ziele von Karawane 2000 hervor.  


"Inklusion" von Menschen mit Behinderung ist insbesondere seit Inkrafttreten der Behindertenrechtskonvention das Gebot der Stunde.


Wie sieht es jenseits aller Lippenbekenntnisse damit tatsächlich aus - auch bei uns selbst, in unseren eigenen Angeboten?


Frau Schreier stellte unseren Gästen in diesem Kontext die 20-jährige Arbeit des FIZ-Neuenhagen umfassend vor und verwies z.B. darauf, dass „ ... wir denjenigen, die besondere Probleme mit dem abstrakten Denken haben, wie u.a. Jugendliche mit leichter geistiger Behinderung und solche mit psychischer Erkrankung, wir die Theorie reduzierte Ausbildung anbieten, die für die Helferberufe qualifiziert, aber dass auch diese mit einer offiziellen Prüfung vor der Handwerkskammer und qualifiziert für den 1. Arbeitsmarkt endet ...“


Im Rahmen von weiteren Präsentationen und Foren wurden Beispiele „guter Praxis“ ausgetauscht, aber auch Fälle kritisiert, wo unter dem Etikett "Inklusion" alte Formen der Ausgrenzung von Menschen mit Behinderung weiter betrieben werden.

Um nicht eigenen "blinden Flecken" aufzusitzen, war pro Partnergruppe mindestens 1 TeilnehmerIn mit Behinderung und/oder Benachteiligung dabei, und es präsentierten Menschen mit Behinderung ihre Anliegen als Spezialisten in eigener Sache.

Die "Open-Space"- Runden nach jeder Präsentation enthielten Fragen wie „Was bedeutet Inklusion für dich?“, „Welche Fortbildungen möchtest du machen“,  „Was tut deine Organisation für Inklusion?“ oder etwa zum Thema „Freundschaft“: „Was bedeutet Freundschaft für dich?“
Diese interaktiven Phasen und auch das "World-Café“ boten sehr schöne Gelegenheiten für lebendigen Austausch und neue Erfahrungen.

Während der festliche Teil der Konferenz in einem gemeinsamen Essen im Herzen Berlins endete, gipfelte die inhaltliche Arbeit in der gemeinsamen Formulierung der „Bernauer Erklärung“, die wir hier veröffentlichen möchten:

 

Bernauer Erklärung - Oktober 2013


 

Bernauer Erklärung 
Nicht aufgeben - Haltet zusammen!



 

1. Inklusion - mehr als nur ein Slogan
Die Vereinten Nationen erklären: Inklusion ist Teil der Menschenrechte.
Alle Menschen haben die gleichen Rechte in allen Teilen der Gesellschaft und jede(r) muss in der Lage sein, seine/ihre Rechte zu realisieren.
Jeder muss einbezogen sein!

 



2. Inklusion - in allen europäischen Ländern
Inklusion sollte es nicht nur in den reichen Ländern geben.
Inklusion muss überall sein!



 

3. Inklusion - jeder muss darüber Bescheid wissen.
Alle Menschen sollten über Inklusion informiert sein.
Inklusion sollte überall ein wesentliches Thema sein:
 In der Familie, in den Medien, in der Schule, in der Gemeinde, am Arbeitsplatz.



4. Inklusion braucht neue Ideen, neue Gesetze und den politischen Willen, Geld und Ressourcen aufzubringen.




5. Inklusion - wir müssen in die Lage versetzt werden, eigene Entscheidungen in allen Bereichen unseres Lebens zu treffen. Wir brauchen unterstützte Entscheidungsfindung.

Inklusion bedeutet: Nichts über uns ohne uns!

IB-Behindertenhilfe erhält EU-Finanzierung für „ELLA“

Im Rahmen des EU-Lifelong Learning Programms GRUNDTVIG hat sich der IB Anfang des Jahres für eine Kofinanzierung des Netzwerkprojektes „A European Lifelong Learning Academy – An
Education Offensive For People With Disabilities (ELLA)„ beworben, und bekam den Zuschlag!
Von 12 Anträgen wurden zwei bewilligt.

 

www.ella-ella.eu

 

 

 

Für insgesamt 36 Monate erhält die IB-Behindertenhilfe gemeinsam mit ihren 19
Partnerorganisationen rund 460.000 Euro von der Europäischen Union. Das Gesamtvolumen unseres Projekts inklusive Eigenmittel aller Partner beträgt 612.000 Euro. Der Start des Projektes ist für den 1. Oktober 2013 geplant. Die erste große Veranstaltung wird im November 2013 in der Bildungsstätte Hadamar stattfinden!


Kurzbeschreibung ELLA


Im Projekt ELLA (European Life Long Learning Academy) wird ein dauerhaftes Angebot inklusiver Erwachsenenbildung für Menschen mit und ohne Behinderung in Europa und anderen Ländern vorbereitet: 20 teilnehmende Organisationen aus 12 Ländern der EU und einem Drittland entwickeln, erproben und verbreiten im internationalen Austausch sechs unterschiedliche  didaktische und methodische Ansätze der Erwachsenenbildung für Menschen mit Behinderung. In der europäischen Erwachsenenbildung für Menschen mit Behinderung soll ELLA ein Markenzeichen für das sozialpolitische und pädagogische Ziel der Inklusion (UNBehindertenrechtskonvention) werden.


In den Einzelprojekten des Arbeitspaketes Implementation sind Menschen mit Behinderung die Experten in eigener Sache. Sie werden selbst Lehrer in der Erwachsenenbildung, berichten über sich selbst und bestimmen und erproben ihr eigenes berufliches und soziales Leben. Dies ist eine Umkehrung der traditionell fürsorglichen und integrativen didaktischen Ansätze.


Es werden außerdem Angebote entwickelt, die sich mit den Grundbedürfnissen eines jeden Menschen befassen: selbstbestimmtes Leben, Arbeiten, Wohnen, Sexualität und Kinderwünsche. Diese Themen kommen in der Erwachsenenbildung häufig nicht vor, da sie für Menschen mit Behinderung mit einer Art Tabu belegt sind.


ELLA fördert durch sein Länderspektrum auch den Ausgleich zwischen den alten und neuen EULändern sowie der EU und den Beitrittsländern. So können Best Practice-Erfahrungen direkt weitergegeben und multipliziert werden. Durch die Beteiligung von Organisationen aus muslimisch,jüdisch und christlich geprägten Ländern ist ELLA interkulturell ausgelegt. Das Projekt wird von der Karawane 2000 durchgeführt, eine Netzwerkorganisation, die nicht eigens für dieses Projekt neu zusammen gestellt wurde, sondern seit mehr als 13 Jahren arbeitet und ihre interkulturelle Erfahrung und Kompetenz in unzähligen gemeinsamen Projekten unter Beweis gestellt hat.


ELLA ist also kein einmaliges Vorhaben, sondern ein Projekt, das die bestehende Netzwerkarbeit qualifiziert und verbessert und das nach Auslaufen der Förderung im bestehenden Netzwerk fortgeführt wird.


ELLA ist Kontinuität und Inklusion, Ausgleich und multikulturelles Leben in Europa!

Caravan 2000 International

European Movement for Diversity and Understanding

Besuchen Sie die internationale Seite

http://www.caravan2000.eu/

 

Die Übersetzung der Seite in Leichte Sprache wurde ermöglicht durch Förderung aus dem Programm JUGEND in AKTION

 

 

 

 

 

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